{"id":1240,"date":"2024-09-13T14:14:54","date_gmt":"2024-09-13T14:14:54","guid":{"rendered":"https:\/\/allianzfuerdresden.de\/home\/?p=1240"},"modified":"2024-09-13T14:15:37","modified_gmt":"2024-09-13T14:15:37","slug":"bauprojekt-alb","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/allianzfuerdresden.de\/home\/alter-leipziger-bahnhof\/bauprojekt-alb\/","title":{"rendered":"Aktueller Stand zum pr\u00e4mierten Baukonzept am ALB"},"content":{"rendered":"\n<h2 class=\"wp-block-heading has-medium-font-size\"><strong>Vor welchen Herausforderungen steht der vertiefende Planungsprozess?<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p>Der Wettbewerb zur Bebauung des Alten Leipziger Bahnhofs fand bereits im M\u00e4rz 2024 mit der Siegerehrung seinen H\u00f6hepunkt. Als Gewinner ging dabei das Architekturkollektiv von \u201eKOPPERROTH Architektur &amp; Stadtumbau PartGmbB\u201c mit \u201eFabulism GbR\u201c und \u201eStation C23\u201c hervor. Es folgte bis Mitte April eine Ausstellung inklusive F\u00fchrungen durch das Amt f\u00fcr Stadtplanung im Kulturpalast. Am 30. Mai best\u00e4tigte dann der Ausschuss f\u00fcr Bau, Verkehr und Liegenschaften der Stadt Dresden den Entwurf per Beschluss und legte den weiteren Planungshorizont fest. Nach den ersten wichtigen Schritten zur Quartiersentwicklung zeigt sich der Sprecher der Allianz f\u00fcr Dresden, Stephan Trutschler, erfreut \u00fcber diese Entwicklung: \u201eDie Stadt Dresden ist schon lange in der Verantwortung, um dieses denkmalgesch\u00fctzte Areal vor dem Verfall zu retten und eine vielf\u00e4ltig sinnvolle Nutzung f\u00fcr die Bewohner zu schaffen. Der Beschluss ist ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Der betreffende Entwurf steht unter dem Motto \u201eUrbanit\u00e4t und Wildnis\u201c. Seine Kennzeichen, welche das Preisgericht \u00fcberzeugten, sind ein gro\u00dfer zentraler Freiraum, der respektvolle Umgang mit historisch wichtigen Erinnerungsorten sowie der innovative und entwicklungsf\u00e4hige St\u00e4dtebau. Dabei sollen bestehende Gr\u00fcnanlagen erhalten bleiben und zu einem verbindenden Erholungsraum erweitert werden. In einem flie\u00dfenden \u00dcbergang grenzt daran der s\u00fcdliche Bahnhofsbereich. Dieser wird insbesondere durch die ehemalige Bahntrasse und kleine bauliche Erg\u00e4nzungen gepr\u00e4gt. Durch verschiedene Um- und Anbauten werden aus dem Bahnhofsgeb\u00e4ude M\u00f6glichkeiten zur urbanen Nutzung sowie zur Erinnerungskultur geschaffen. Im Norden des Areals werden mit verschiedenen Geb\u00e4udetypologien die Grundlagen f\u00fcr die geforderte Wohn- und Gewerbenutzung gelegt. Dabei soll die dichtere Bebauung von Bl\u00f6cken und Solit\u00e4ren allerdings erfrischend durch kleine Gr\u00fcnfl\u00e4chen aufgelockert werden. Auf diese Weise werden insgesamt knapp 1.100 Wohneinheiten im Neubau geschaffen, welche zugleich aber mit \u00fcber 137.000 Quadratmetern \u00f6ffentlicher Freifl\u00e4che auf dem gesamten Gebiet verbunden sind.<\/p>\n\n\n\n<p>Mit neun Ja-Stimmen und sieben Enthaltungen best\u00e4tigte schlie\u00dflich der betreffende st\u00e4dtische Ausschuss diesen Entwurf. Durch verschiedene Erg\u00e4nzungsantr\u00e4ge wurden in diesem Zuge weitere Forderungen und Weiterentwicklungen der Konzepte gesichert. Wichtige Punkte sind dabei beispielsweise die Sicherung von Sozialwohnungen und genossenschaftlichen Wohnformen sowie die Auseinandersetzung mit bestimmten Zweck- oder Nutzungsbindungen. Damit startet der weitere vertiefende Planungsprozess. Nun gilt es, unter Mitwirkung von Stadtpolitik, Eigent\u00fcmern, B\u00fcrgern und Fach\u00e4mtern das weitere Planungsverfahren zu pr\u00e4zisieren und zu sichern. Daf\u00fcr soll noch in diesem Jahr der Rahmenplan mit weiteren Detailplanungen f\u00fcr das gesamte Areal aufgestellt werden. Der weitere Fahrplan sieht ab 2025 das Aufstellen von Bebauungspl\u00e4nen f\u00fcr Teilbereiche vor, um Grundlagen f\u00fcr das Baurecht zu schaffen. In diesem Schritt wird es erforderlich, dass die Stadt wichtige Fl\u00e4chen erwirbt sowie Konzepte f\u00fcr Mobilit\u00e4t und Klimaschutz erstellt. Erst nach diesen Zwischenschritten kann die Phase der Realisierung mit Wettbewerben f\u00fcr die Architektur und den Freiraum starten.<\/p>\n\n\n\n<p>Zugleich bleibt eine Ansiedlung von Globus in Dresden ein pr\u00e4sentes Thema. Gerade weil das Unternehmen auf seiner Website selbstbewusst den Plan eines Marktneubaus im Stadtteil Friedrichstadt teilt, obwohl es in den Verhandlungen \u00fcber einen daf\u00fcr erforderlichen Fl\u00e4chentausch mit der SachsenEnergie scheinbar keine konkreten Neuerungen gibt. \u201eIn diesem langwierigen Verfahren bleiben nach wie vor viele Fragen offen. Insbesondere die Besitzverh\u00e4ltnisse des Baulandes m\u00fcssen zielstrebig gekl\u00e4rt werden. Und auch wenn der Entwurf eine gro\u00dfartige neue Nutzung des Alten Leipziger Bahnhofes vorsieht, bleiben viele Unsicherheiten zu einer Globus-Ansiedlung im Stadtgebiet bestehen\u201c, so Stephan Trutschler abschlie\u00dfend. Damit unterstreicht er trotz aller Vorfreude auf die Neugestaltung des ALB den langwierigen und herausfordernden Prozess.<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Wettbewerb zur Bebauung des Alten Leipziger Bahnhofs fand bereits im M\u00e4rz 2024 mit der Siegerehrung seinen H\u00f6hepunkt. Als Gewinner ging dabei das Architekturkollektiv von \u201eKOPPERROTH Architektur &#038; Stadtumbau PartGmbB\u201c mit \u201eFabulism GbR\u201c und \u201eStation C23\u201c hervor. 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